57 – Die ohne die Creativeworld (“Ausgesprochen selbstständig”)

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Heute sprechen wir mal über die Creativeworld. Die Creativeworld ist eine jährliche Fachmesse, die jedes Jahr Ende Januar oder Anfang Februar in Frankfurt am Main stattfindet und über mehrere Tage läuft. Auf dieser Messe geht es um Trends, um neue Materialien und um alles Mögliche aus der Kreativbranche. Es ist eine reine Fachmesse, das bedeutet, dass man dort nicht als Privatperson hingehen kann und auch nichts vor Ort kaufen kann. Sie ist ganz klar für Fachbesucher gedacht, also für Menschen, die aus einem beruflichen Grund dort sind.

Man kann nicht als Privatperson hingehen, aber natürlich zum Beispiel als selbstständige Künstlerin, auch wenn die Selbstständigkeit nebenberuflich läuft. Wer in irgendeiner Form beruflich in der Kreativbranche unterwegs ist oder mit der Kreativbranche zu tun hat, kann dort dabei sein. Auf dieser Messe stellen Unternehmen und Marken aus, die irgendwie in der Kreativbranche tätig sind. Da geht es um Kunst, um Street Art, um Handarbeit, um Basteln, um DIYs und um textiles Gestalten. Im Grunde findet sich dort alles, was man sich in diesem Bereich vorstellen kann.

Die Messe findet jedes Jahr statt, ist riesengroß und über mehrere Hallen in Frankfurt verteilt. Ich war, bevor ich mich selbstständig gemacht habe, oft auf der Creativeworld, denn ich habe vorher für eine Social Media Agentur gearbeitet. Dort war ich als Sales Managerin tätig und hatte viele Unternehmen als Kundinnen, die in der Kreativbranche aktiv waren. Das heißt, ich habe die Kreativbranche betreut, weil genau diese Unternehmen meine Kundinnen waren. Dazu gehörten zum Beispiel Firmen, die Farben anbieten, Pinsel verkaufen oder Bastelmaterialien vertreiben.

Warum die Creativeworld früher für mich glasklar Sinn ergeben hat

Ich habe für diese Unternehmen als Sales Managerin Marketingkampagnen geplant und an sie verkauft. Das bedeutete, dass ich auf der Creativeworld Termine mit diesen Unternehmen hatte, mit Marketing Manager:innen oder Social Media Manager:innen, um potenzielle Marketingkampagnen und Influencer Marketing Kampagnen zu planen und zu besprechen. Manche dieser Unternehmen waren bereits Kund:innen von uns, andere habe ich auf der Messe als Neukund:innen zu gewinnen versucht. Ich war also jedes Jahr auf der Creative World in Frankfurt und hatte dort eine ganz klare Aufgabe. Dieser Besuch hatte einen eindeutigen Zweck.

Ich hatte vor Ort Termine mit den Unternehmen und mit den Menschen aus diesen Unternehmen. Gleichzeitig hatte ich Zielvorgaben, also ganz konkrete Vorgaben dafür, wie viele Termine und Gespräche ich schon vorab vereinbaren sollte. Ich musste also schon im Kalender feste Termine stehen haben, bevor ich überhaupt hingefahren bin. Dazu kamen Zielvorgaben dafür, wie viele Gespräche ich insgesamt vor Ort führen sollte. Ebenso wurde ausgewertet, wie viel Umsatz ich von so einer Messe mitbringe, also welche Werbekampagnen wir später für diese Unternehmen umgesetzt haben.

Das alles wurde ausgewertet, und es gab klare Zielgrößen, um zu beurteilen, ob sich der Messebesuch gelohnt hat. Bevor ich mich in der Kunstbranche selbstständig gemacht habe, war ich also in meinem Angestelltenverhältnis schon auf der Creativeworld in Frankfurt, weil es schlicht sinnvoll war, mich dort mit den Unternehmen zu treffen, für die ich Influencer Marketing Kampagnen plante. Dann habe ich mich 2022 selbstständig gemacht und Kunst & Brot gegründet. Da könnte man ja erst einmal meinen, dass es jetzt noch mehr Sinn machen müsste, auf die Creativeworld zu fahren. Schließlich bin ich jetzt selbstständig in der Kreativbranche unterwegs.

Warum sie heute weniger Sinn macht als früher

Wenn ich aber genauer darüber nachdenke, macht es für mich heute tatsächlich weniger Sinn als früher. Ich arbeite ja nicht mehr mit Unternehmen zusammen, die auf der Creativeworld ausstellen. Ich bin jetzt Business Mentorin für Künstlerinnen, das heißt, ich arbeite gar nicht mehr direkt mit den Unternehmen zusammen, die dort präsent sind. Eigentlich habe ich also gar keinen geschäftlichen Anlass, auf die Creativeworld nach Frankfurt zu fahren. Gleichzeitig ist es natürlich einfach cool, auf der Creativeworld zu sein.

Es ist eine mega coole Messe, aber rein aus Businesssicht habe ich dort mit den Ausstellenden eigentlich nichts mehr zu tun. Ich arbeite heute mit den Künstlerinnen zusammen, die vielleicht zur Creativeworld fahren, um sich dort über neue Trends zu informieren oder um selbst mit Unternehmen ins Gespräch zu kommen und Kooperationen anzustoßen. Mit den ausstellenden Unternehmen vor Ort habe ich dagegen eigentlich nichts mehr zu tun. Vor drei Jahren war ich trotzdem noch auf der Creativeworld, nachdem ich mich selbstständig gemacht hatte. In den letzten zwei Jahren war ich dort allerdings nicht mehr.

Am Anfang war ich dort, weil ich das große Glück hatte, im Rahmen der Creativeworld oder aus Anlass der Creativeworld einen Workshop am Abend vor der Messe geben zu dürfen. Dabei habe ich Künstlerinnen erklärt und beigebracht, wie sie mit Unternehmen ins Gespräch kommen können. Genau das habe ich früher in meiner Angestelltenrolle sehr viel gemacht. Falls Künstlerinnen also mit Unternehmen für Kooperationen zusammenarbeiten wollen, konnte ich ihnen dazu einiges mitgeben. Als Anlass der Creativeworld, aber außerhalb der Messe selbst, habe ich an einem Vorabend Künstlerinnen erklärt, wie sie das meiste für sich aus dieser Messe herausholen können, wenn sie mit Unternehmen kooperieren wollen.

Für mich ist also nicht mehr die Messe selbst relevant, sondern eher das Drumherum. Dort sind nämlich die Menschen unterwegs, mit denen ich heute zusammenarbeite. Dieses und letztes Jahr gab es aber kein von außen geplantes Event, also bin ich nicht hingefahren. Letztes Jahr hat es zeitlich einfach nicht reingepasst, und das war schade. Damals habe ich schon gedacht, naja, wenn es kein Event im Rahmen der Creativeworld gibt, das irgendjemand organisiert und bei dem ich einen Workshop oder einen Impulsvortrag halten könnte, dann muss ich vielleicht selbst etwas organisieren.

Die Idee eines eigenen Künstlerinnen Dinners

Ich hatte die Idee, ein Creativeworld Künstlerinnen Dinner zu veranstalten. Also ein Abend, an dem ich exklusiv Künstlerinnen einlade, mit denen ich guten Kontakt habe oder mit denen ich zusammenarbeite, damit wir am Vorabend der Creativeworld gemeinsam an einer langen Tafel essen. Sie wären eingeladen, also im Grunde ein Creativeworld Dinner, gesponsert von Kunst & Brot. Ich fand diese Idee richtig gut. Dazu habe ich ja auch schon einmal eine Folge gemacht.

Letztes Jahr war aber ein wildes Jahr. Dieses verflixte vierte Jahr war ein herausforderndes Jahr, das meine gesamte Aufmerksamkeit gebraucht hat. So ein Dinner zu organisieren braucht Monate Vorlauf und viel Arbeit, damit es finanziert ist, damit Leute kommen und eingeladen werden, damit es gut positioniert ist und am Ende auch irgendeinen Effekt hat. Das habe ich im letzten Jahr einfach nicht geschafft. 2025 war durch andere Herausforderungen geprägt, und da war kein Raum dafür, ein Dinner zu organisieren.

Dann bin ich auch dieses Jahr vor wenigen Wochen wieder nicht hingefahren. Es war also das zweite Mal, dass ich nicht auf der Creativeworld war. Das ging nicht, weil ich zu diesem Zeitpunkt in Hamburg war und weil es familiäre Events und Anlässe gab, die einfach wichtig waren. Deshalb war es nicht dran, zur Creativeworld nach Frankfurt zu fahren. Damit habe ich auch total meinen Frieden gemacht.

Wenn andere fragen, ob man kommt

Kurz vor der Creativeworld haben mich dann an einem Tag vier ganz wunderbare Leute gefragt, die ich sehr schätze und sehr mag, ob ich denn auch auf die Creativeworld komme. Da bin ich wieder ins Schwanken geraten. Ich dachte kurz, sollte ich doch hinfahren oder sollte ich es lassen. Dann habe ich meine Entscheidung wieder angezweifelt. Ich dachte auch daran, dass ich letztes Jahr hinterher traurig war, nicht dort gewesen zu sein.

Trotzdem bin ich auch dieses Mal nicht hingefahren. Es war mit meinem Kalender einfach nicht möglich. Ich war zwei Wochen vorher in Hamburg und hätte direkt von dort weiterfahren müssen. Es war einfach nie wirklich drin, zur Creativeworld zu fahren. Also bin ich nicht gefahren, und in dem Moment war das auch wirklich total okay, weil ich es ja eigentlich gar nicht geplant hatte. Ich hatte dort kein To do, ich hatte dort nichts zu suchen und keine Aufgabe.

Dann kam die Messe, und natürlich habe ich bei den Leuten, die mir wichtig sind, in den Stories gesehen, wie sie sich getroffen haben und gemeinsam essen waren. Das war dann schon hart von außen zuzuschauen. Kein Weltuntergang, absolut nicht, aber es hat mich natürlich trotzdem beschäftigt. Gleichzeitig war ich überrascht, wie viele dieses Jahr auch nicht da waren. Es waren einige nicht da, mit denen ich mich dort zum Beispiel gerne getroffen hätte, aber es waren eben auch viele dort und ich nicht.

Das merkwürdige Gefühl, von außen zuzusehen

Dann sitze ich da, schaue die Storys an und gucke im Grunde von außen zu. Dieses von außen Zugucken ist, glaube ich, genau das, was mich am meisten beschäftigt hat. Deswegen dachte ich auch, das verdient eine Podcastfolge. Es war nie geplant, dass ich hinfahre. Ich hätte dort fachlich nichts verpasst. Ich hatte nicht das Gefühl, irgendeinen Trend nicht gesehen oder irgendein Material nicht ausprobiert zu haben.

Es war eher dieses Gefühl, dass dort Menschen sind, die ich mag, die gerade zusammen sind, und ich bin nicht dabei. Ich habe mich bewusst dagegen entschieden, dabei zu sein, und trotzdem fühlt es sich komisch an. Das fand ich spannend, weil ich ja eigentlich eine rationale Entscheidung getroffen hatte. Es war nicht geplant, ich hatte dort keine To dos, keinen Workshop, kein Event und keine Termine. Also bin ich nicht gefahren. Trotzdem kam dann dieses Gefühl auf, das entsteht, wenn man von außen zuschaut.

Darüber habe ich dann länger nachgedacht. Wir treffen manchmal Entscheidungen aus einer ganz klaren, rationalen Businessperspektive, und das ist völlig okay. Es ist auch richtig so und muss manchmal genauso sein. Trotzdem kommen dann Gefühle dazu, die sich eben nicht so einfach auswerten lassen. Es ist schon ein bisschen traurig, wenn man von außen zuguckt. Dieses Gefühl lässt sich eben nicht in eine saubere Rechnung packen.

Vielleicht geht es gar nicht um die Messe

Dann habe ich mich gefragt, naja, wenn du es so schade findest, vielleicht solltest du dir den Termin für 2027 für die Creativeworld schon in den Kalender eintragen. Vielleicht solltest du doch ein Kunst & Brot Dinner planen, für alle, die wollen, als Zusammenkommen ohne laute Messe. Für Austausch, für das Gemeinsame. Denn eigentlich war genau das der Punkt, über den ich traurig war. Nicht die Trends, nicht die Materialien und nicht die Unternehmen, sondern die Leute.

Vielleicht geht es für mich also gar nicht um die Messe an sich, auch wenn sie cool und interessant ist. Vielleicht geht es mir um Begegnung, um dieses Treffen im echten Leben. Es geht vielleicht darum, nicht nur digital verbunden zu sein, auch wenn ich dankbar bin, dass das überhaupt möglich ist. Es geht darum, gemeinsam an einem Tisch zu sitzen. Das ist etwas Schönes.

Dafür müsste ich theoretisch nicht einmal auf die Creativeworld gehen. Messen sind für mich unfassbar anstrengend. Sie sind laut, die Luft ist schlecht, und wenn so eine Messe vorbei ist, bin ich immer völlig fertig. Ich bin auch schlecht darin, mich dort mit Leuten zu verabreden, weil man sich schwer findet und die Zeit auf so einer Messe sowieso ganz anders vergeht. Für mich ist das stressig, auch wenn es gleichzeitig schön ist.

Wenn ich nächstes Jahr wieder die Storys sehe und wieder nicht dort war, bin ich vielleicht wieder traurig. Die Lernkurve ist offensichtlich noch nicht ganz vorhanden. Es ist stressig und schön zugleich. Es ist laut, aber eben auch voller Begegnungen. Es ist anstrengend und gleichzeitig inspirierend. Dem rationalen Teil in mir fällt es trotzdem schwer, das vor mir selbst zu verargumentieren, weil ich aus Businesssicht eigentlich keinen klaren Grund habe, auf diese Messe zu fahren.

Wann lohnt sich eine Messe eigentlich?

Ich arbeite nicht mehr mit den Unternehmen zusammen, die dort ausstellen. Gleichzeitig arbeite ich natürlich mit den Menschen zusammen, die dorthin fahren, um sich anzuschauen, was der neue Trend in der Kreativbranche sein könnte. Vielleicht reicht das ja schon als Anlass. Vielleicht braucht es zusätzlich ein Kunst & Brot Event, damit ich noch mehr Grund habe, dorthin zu fahren. Wenn ich diese Idee weiterdenke, kommen allerdings direkt wieder Zweifel und Sorgen auf.

Dann habe ich Schiss. Was ist, wenn keiner kommt? Wobei, wenn Leute zum Essen eingeladen werden, kommen sie wahrscheinlich. Oder was ist, wenn ich mich übernehme, wenn ich es organisatorisch nicht hinkriege oder finanziell nicht gestemmt bekomme? Das sind dann wieder diese typischen Zweifel, die mit Ideen und Träumen zusammen auftauchen. Sie gehören irgendwie immer mit dazu.

So beschäftigt mich diese Creativeworld, diese Messe, heute mehr, als sie mich beschäftigt hätte, wenn ich hingefahren wäre. Sie beschäftigt mich sogar mehr als damals, als ich noch in meiner Rolle als Sales Managerin dort war. Das finde ich schon ein bisschen verrückt. Vielleicht kennst du dieses Phänomen auch. Du siehst in Storys bei anderen etwas, vielleicht ein Event, vielleicht ein Treffen, und erst im Nachhinein kommt dieses Gefühl auf, dass es schade ist, nicht dabei gewesen zu sein.

Mir ging es auf jeden Fall so mit der Creativeworld. Ich fand es total schön, die Leute in den Storys zusammen zu sehen und gleichzeitig die Messeluft nicht ertragen zu müssen. Trotzdem fand ich es schade, nicht mit diesen Leuten zusammen zu sein. Diese Messe ist für mich eine echte Ambivalenz. Ein kleineres Event, in Anführungszeichen kleiner, wie die Lettering Days in München, finde ich in dieser Hinsicht fantastisch. Dort hat man einfach viel mehr von den Leuten, auch wenn die Zeit auch dort immer viel zu schnell vergeht.

Zwischen Community, Sichtbarkeit und Sinn

So ein kleineres Event ist spezifischer, nicht so riesig, viel persönlicher, und das tut mir richtig gut. Danach bin ich zwar auch erschöpft, aber die Begegnungen sind intensiver. Gerade deshalb weiß ich gerade nicht so richtig, wie ich einen Besuch auf der Creativeworld bewusst so gestalten könnte, dass er meinem rationalen Teil sinnvoll erscheint. Lohnt es sich, nach Frankfurt zu fahren, auf die Messe zu gehen, mich diesem Messegewusel auszusetzen und mehrere Tage weg zu sein? Wann lohnt sich das eigentlich?

Wie rechne ich aus, ob sich das gelohnt hat? Da steckt offenbar immer noch diese Sales Managerin in mir, die verargumentieren will, warum es sich lohnt, auf eine Messe zu fahren. Hat es sich gelohnt, wenn ich ein gutes Gespräch hatte? Hat es sich gelohnt, wenn ich danach Umsatz mitbringe? So war es früher. Damals war klar, woran gemessen wird.

Heute weiß ich das nicht mehr so eindeutig. Ist Messe heute gleich Community? Ist es Markenaufbau, Beziehung, Präsenz, Sichtbarkeit, Positionierung, Inspiration oder Energie? Vielleicht müsste ich für mich im Vorfeld wirklich definieren, was mein Ziel ist. Dann macht mein rationaler Teil vielleicht auch mit. Will ich Inspiration, will ich Begegnung, will ich Positionierung, will ich Umsatz, will ich Präsenz?

Wenn ich das vorher nicht klar habe, kann ich hinterher ja auch gar nicht beurteilen, ob es sich gelohnt hat. Vielleicht kannst du dir diese Frage auch für andere Dinge in deinem Business stellen, nicht nur für Messen. Auch für Kooperationen, für Events, für Projekte und für alles Mögliche. Warum will ich das, was soll da für mich drin sein, was soll da für mich passieren, und wann sage ich hinterher, das hat sich gelohnt? Diese Frage stelle ich übrigens auch in der Zusammenarbeit mit Künstlerinnen oft ganz am Anfang: Woran machst du fest, dass sich diese Zusammenarbeit mit mir für dich gelohnt hat?

Vielleicht liegt genau darin die eigentliche Frage

Jedenfalls ist nächstes Jahr 2027 vom 29. Januar bis zum 1. Februar wieder die Creativeworld in Frankfurt. Vielleicht ist jetzt, so kurz nach der Messe in diesem Jahr, ein guter Moment, darüber nachzudenken, was ich tun kann, damit sie sich nächstes Jahr für mich lohnt. Vielleicht braucht es wirklich ein Kunst & Brot Event für ausgewählte Künstlerinnen. Vielleicht reichen auch einfach nur drei coole Verabredungen. Vielleicht ist genau das die ehrlichere Antwort.

Die viel spannendere Frage ist für mich gerade: Wann lohnt sich etwas für mich, und woran mache ich das fest, wenn es nicht mehr nur heißt, diese Maßnahme oder dieses Projekt bringt direkt so und so viel Umsatz? Es gibt einfach noch sehr viel mehr, das dazu führen kann, dass sich etwas lohnt. Etwas kann sich durch Begegnung lohnen, durch Klarheit, durch Beziehungen, durch Inspiration oder durch das Gefühl, genau am richtigen Ort gewesen zu sein. Vielleicht ist genau das die eigentliche Arbeit, die dahinterliegt. Nicht nur zu entscheiden, ob ich irgendwo hingehe, sondern überhaupt zu definieren, was für mich Erfolg in solchen Momenten bedeutet.

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