58 – Die mit der Algorithm Fatigue (Manychat Report) (“Ausgesprochen selbstständig”)

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In den letzten Monaten habe ich immer wieder, wenn ich auf Instagram war, so ein komisches Gefühl beobachtet und dann irgendwann festgestellt, dass das nicht nur mir so geht, sondern auch Künstlerin im Artis Business Club, in den Coachings, in Nachrichten, die ich mit Künstlerinnen schreibe, ganz egal. Man öffnet Instagram, scrollt so ein paar Minuten und ist danach gar nicht inspiriert oder motiviert oder erfüllt, sondern leer oder mental total überfordert, vielleicht sogar ein bisschen genervt oder frustriert.

Und lange haben wir vielleicht gedacht, dass das so ein individuelles Problem ist, dass wir vielleicht einfach unkonzentriert sind oder nicht gemacht für diese Plattform oder dass uns gerade alles zu viel ist oder so, aber ich glaube nicht, dass das so ist. Ich glaube, dass das aus vielen Sachen, die da zusammenkommen, entstanden ist und tatsächlich, als ich gerade so darüber nachgedacht habe, kam eine Studie, die sich näher damit beschäftigt hat. Es gibt die Plattform Manychat, das ist eine Chat Automatisierung auf Social Media und die haben einen Report erstellt, der heißt Algorithm Fatigue The 2026 Creator Report, also die Ermüdung mit dem Algorithmus.

Sie haben dieses, was sich vielleicht auf Social Media irgendwie gerade komisch anfühlt, mit Zahlen belegt. Manychat ist eigentlich ein Tool zur Chat-Automatisierung von Social Media und arbeitet aber dadurch seit vielen Jahren eng auch mit Instagram selbst zusammen, die haben unendlich viele Daten und sind auch ein Vorreiter in der Branche. Und deswegen fand ich spannend, dass sie diesen Report rausgebracht haben, für den sie über 2000 Creator und Social Media Nutzerinnen befragt haben und daraus dann diesen Report erstellt haben.

Und mir hat dieser Report viel über die Veränderungen und auch die Entwicklung von Social Media und im speziellen Instagram verraten und deswegen wollte ich hier ein paar spannende Erkenntnisse aus diesem Report mit dir teilen, denn man kann ihn kostenlos sich anschauen. Er ist auf Englisch, deswegen mache ich ein paar Einordnungen hier, aber wenn das für dich kein Problem ist, schau dir den Report mal an. Ich fand es spannend und es hat mir wirklich ein paar Sachen klar gemacht, was Social Media und Instagram betrifft.

Die Zahlen dahinter sind ziemlich deutlich

Die höchste Zahl in diesem Report ist 82%, weil sie sagen, dass 82% der Menschen mindestens eine Stunde pro Tag auf Social Media verbringen und 44% sogar 3 Stunden oder mehr. Das sind 3 Stunden Doomscrollen, lesen, konsumieren, zuschauen statt zu produzieren, statt kreativ zu sein, statt etwas zu erschaffen. Und deswegen fühlen sich dann danach viele irgendwie überwältigt, gleichgültig, ausgelaugt, denn das ganze System ist völlig überlastet von so viel Input und es ist so ein Widerspruch, denn da sind die Creator:innen, die versuchen da eine Karriere aufzubauen und dann die Nutzer:innen, die versuchen, da irgendwie das Menschliche darin zu sehen.

Und 82% der Menschen verbringen mindestens eine Stunde pro Tag auf Social Media. Wenn das dein Marketingkanal ist, kann das gut sein, aber ist das für uns gut, für uns so als Mensch einfach? Ich glaube, dass daher viel dieser Wunsch nach offline kommt, den ich im Moment an allen Ecken und Enden höre, nach dem Haptischen, nach dem Echten, nach dem Menschlichen. Und dann kam diese Zahl: 51% der Creator auf Instagram haben im letzten Jahr, also in den letzten 12 Monaten, ernsthaft darüber nachgedacht, mit Social Media aufzuhören.

Jeder zweite, jede zweite Person, das ist schon eine hohe Zahl und die Creator arbeiten einfach in einem Umfeld, das so unberechenbar geworden ist, dass es sich schon irgendwie nach Glücksspiel anfühlt. Also du produzierst Content, investierst Zeit, Kreativität, Energie, aber du weißt nicht genau, was zurückkommt, es ist so unkalkulierbar geworden, viel unkalkulierbarer als zum Beispiel vor 3 Jahren, und wenn dann dein Einkommen davon abhängt, dann kannst du ja nicht einfach aussteigen, dann kannst du nicht einfach Instagram löschen, du kannst dich ausloggen. Aber du kommst ja immer wieder zurück.

Du bleibst ja in diesem System, wenn dein Business online stattfindet. Das kenne ich auch von mir. Ich habe auch schon darüber nachgedacht, dass es in der Fastenzeit ja cool wäre, auf Instagram zu verzichten, einfach 7 Wochen die App vom Handy löschen, aber das geht ja nicht, das ist mein Hauptmarketing Kanal. Bei Kunst & Brot ich brauche Instagram für mein Business, für meine Selbstständigkeit und für meinen Umsatz, aber ich gehöre auch zu den 51% der Leute auf Instagram, die in den letzten 12 Monaten ernsthaft darüber nachgedacht hat, sich von Instagram zu verabschieden und sich von Social Media zu verabschieden und gleichzeitig finde ich es total spannend, dass 86% der Nutzer:innen, also die, die eigentlich nur konsumieren, auf Social Media sagen, dass sie das Gefühl haben, dass Creator heute weniger authentisch wirken als früher. 86% das fand ich irgendwie schräg, weil ich hatte das Gefühl, dass wir so ein bisschen von den perfekten Feeds und den Filtern weggegangen sind und es viel mehr um Authentizität geht.

Warum sich so viel Content plötzlich unecht anfühlt

Aber vielleicht ist das das Aufkommen von KI. Wenn ich noch eine ChatGPT geschriebene Caption lese, schmeiße ich mein Handy aus dem Fenster. Vielleicht hat es damit zu tun, dass die Leute das Gefühl haben, dass da alles weniger authentisch ist. Da fühlt sich der Feed dann bei mir manchmal schon so an, wieso eine Abfolge aus ultradramatischen Hooks, also richtig Clickbait und so völlig standardisierten Captions:

“Ich kann nicht glauben, dass ich das teile” “Du machst diesen Fehler.” ”Das hat alles verändert” Diese Formulierungen, die kennen wir mittlerweile so gut, dass sie halt ihre Wirkung völlig verloren haben und sich eben nicht mehr authentisch anfühlen, so für die Leute, die auf Social Media unterwegs sind. Und Content soll strategisch sein, gerade wenn es der Marketingkanal ist, aber sich nicht nur noch nach Strategie anfühlen, nicht mehr wie Persönlichkeit da ist da eine riesige Distanz zwischen den Leuten, die wir erreichen wollen und unseren eigenen Accounts. Und diese Distanz, das ist ja das Gegenteil von dem Vertrauen, was wir aufbauen wollen.

Alle vergessen das Social in Social Media, das Menschliche, das Miteinander. Strategie ist gut, aber noch mehr geht es um diese Menschlichkeit, dazu kommt auch, dass 41% der Nutzer:innen sagen, dass sie Creator nicht unterstützen würden, wenn diese ausschließlich AI, also KI, generierte Inhalte posten, nur von künstlicher Intelligenz. Aber gleichzeitig sagen Creator:innen, dass ihre größte Herausforderung für 2026 der Wettbewerb mit KI generiertem Content ist. Das heißt, Creator haben Angst oder Sorge wegen KI, Nutzer in wollen keine Creator, die nur KI benutzen.

Es geht um Menschlichkeit es geht aber nicht darum, keine KI zu benutzen, aber es geht um besseren Content mit Substanz, mit etwas echtem dahinter. Und ich mache das zum Beispiel. Ich gehe einmal die Woche auf Instagram live, immer mittwochs 12:00 Uhr gibt es die Ma(h)lzeit seit 3 Jahren. Ich kenne niemanden auf Instagram, der das auch macht, also mit so einer Regelmäßigkeit über so eine lange Zeit immer zur gleichen Zeit live zu gehen, und das unterscheidet mich von anderen und es macht mich nahbar, weil natürlich so ein Live ist. Echt, das ist das Ungefiltertste, was wir auf Instagram haben, das ist völlig unproduziert und sehr nahbar.

Und die Leute merken, wie ich wirklich bin, wie ich wirklich rede, so ein bisschen auch wie hier in dem Podcast. Aber bei einem Livestream sieht man mich natürlich auch noch, das ist meine Maßnahme gegen Content, der sich nur noch überall gleich anfühlt, und es ist ja auch schwer, diese hohen Mengen an Content, die mittlerweile notwendig sind, zu produzieren. Das ist schwierig, da noch Menschlichkeit drin zu lassen, aber die Leute merken das. Tools sind nicht das Problem. Tools können wir alle benutzen. Aber wenn die Inhalte eben so gleichgespült werden, so austauschbar und du weißt gar nicht mehr, von wem das jetzt war, weil es alles gleich klingt, wenn ein Content klingt wie von 100 anderen Accounts, dann ist da halt nichts mehr mit Wiedererkennbarkeit, gar nichts und das ist aber fürs Marketing entscheidend.

Was Menschen wirklich wegscrollen lässt

Wir brauchen Persönlichkeit, das ist das, was dich von anderen abhebt, nicht die ChatGPT geschriebene Caption und in diesem Report wurde zum Beispiel auch gefragt, warum Menschen Videos wegscrollen, also warum sie bei Videos nicht dran bleiben und die häufigsten Gründe waren: Es wirkte unecht, also Fake oder künstlich und gescriptet, das war einer der Hauptgründe. Ein anderer Grund war der Einstieg war zu langsam, also kein Spannungsaufbau, nicht direkt auf den Punkt gekommen.

Ein anderer Grund war, dass der Titel zu sehr nach Clickbait oder so auswendig gelernter Hook klang und ein Grund war, dass die Qualität zu schlecht war. Also Licht, Audioqualität, das deswegen weggewischt wurde. Das waren die Gründe, warum Leute Videos wegscrollen: es wirkt fake, es kommt nicht auf den Punkt, es fängt zu langsam an, der Hook ist nur Clickbait oder die Qualität war schlecht.

Die Leute haben es satt, die Leute erkennen das mittlerweile und das heißt auch, die Leute folgen nicht mehr so schnell und entfolgen aber viel schneller. Die Aufmerksamkeit der Leute ist ein Geschenk, Vertrauen ist ein Geschenk und mit diesen gleichgespülten Sachen kriegen wir diese Geschenke nicht mehr.

Und dann gab es noch eine Zahl in diesem Report, die mich fast schon traurig gemacht hat, weil mir das so am Herzen liegt, und zwar 83% der Nutzerinnen erwarten nicht mal mehr, dass Creator auf Kommentare oder Nachrichten antworten. 83% auf Social Media, wo das Social doch im Vordergrund steht. Ich finde das auch viel Arbeit auf alle Kommentare und Nachrichten zu antworten, aber das gehört zu den ersten Dingen, die ich am Tag mache. Ich finde das so traurig, dass die Leute schon gar nicht mehr die Erwartung haben, dass jemand antwortet und es zeigt ja richtig, wieso die Interaktion so doll abnehmen.

Alle beschweren sich über weniger Interaktionen, weniger Likes, weniger Kommentare, weniger Nachrichten, aber offensichtlich antworten sie auch nicht, also offensichtlich denken die Leute ja nicht mal mehr, dass sie eine Rückmeldung bekommen, wenn sie interagieren, also bleiben Interaktionen aus, aber das ist auch eine gute Chance. Ich sehe das so, dass ich mich dann von anderen unterscheide, weil ich immer antworte. Und wenn kaum jemand mit einer echten Reaktion rechnet, dann wirkt diese echte Reaktion von mir ja als besonders wertvoll, unterscheidet mich wieder von anderen und das ist vielleicht echt was, was wir für 2026 auch wieder mehr mitdenken, dass es nicht nur darum geht, noch mehr Content, noch mehr Content, noch mehr Content zu produzieren, sondern mehr Antworten, mehr Reaktionen, dass wir als Creator, als Leute, die Instagram nutzen, die da Content posten, dass wir antworten.

Bewusst antworten, individuell antworten, so wie unsere Zeit es natürlich zulässt. Aber offensichtlich ist das was, was gar nicht mehr selbstverständlich ist. Das hat mich wirklich überrascht, weil das was ist, was ich so hochhalte und was mir so wichtig ist. Dieses Antworten auf Nachrichten schaffe ich auch nicht jeden Tag, schaffe ich auch nicht bei jeder Nachricht, aber das ist was, was in meiner Prioritätenliste zum Beispiel viel weiter oben ist als ein Reel zu posten.

Dieser Manychat Report, der beschreibt aus meiner Sicht ziemlich klar, was Menschen auf Social Media sich wünschen. Und ich werde das auf jeden Fall für mein Marketing und wie ich diese Plattform nutze, berücksichtigen. Sie wünschen sich nützliche Inhalte, das bedeutet nicht Tipps und Tricks, aber nützlich in irgendeiner Form nützlich. Sie wünschen sich echte Verbindungen, echten Austausch, das Menschliche und sie wünschen sich weniger so Geskriptetes. Mehr Mut zur Persönlichkeit, aber das ist auch schwierig.

Also ich finde dieses authentisch auf Social Media sein ist eine große Herausforderung für mich, auf jeden Fall, aber es scheint den Leuten wichtig zu sein, also lohnt es sich, einen Weg zu finden, wie man authentisch auf Social Media ist. Ich werde nie vergessen, eines der schönsten Komplimente, die ich im November auf den Lettering Days in München bekommen habe, als jemand mich im Workshop das erste Mal live erlebt hat ich. Die Person kam hinterher zu mir und hat gesagt: “du bist ja wirklich genauso wie auf Instagram”. Ich finde, das ist ein Kompliment, auf das es sich lohnt hinzuarbeiten.

Das ist was, was ich schaffen will. Ich will klar sein, ich will authentisch sein, ich will ich sein, auch wenn das natürlich viele Schichten hat, aber ich will, dass Leute das Gefühl haben, wenn sie mich dann in der echten Welt erleben, das ist ja genau die von Instagram. Da soll keine Diskrepanz sein, keine fake Stimme oder so, weil wenn ich Social Media als Marketingkanal benutze, dann will ich da auch die Person sein, die die Leute dann bekommen, wenn sie bei mir kaufen. Da geht es mir nie so sehr um einfach nur Sichtbarkeit oder so, sondern es geht mir um Vertrauensaufbau und Vertrauen entsteht eben, wenn ich beständig bin in dem, wie ich mich zeige, in dem, was ich poste, und dann wollen Menschen mir folgen, dann wollen sie ein Teil meiner Welt sein.

Und deswegen bin ich froh, dass ich bei Social Media nie so sehr auf Reichweite gesetzt habe, sondern immer eher auf diese Verbindungen. Aber es scheint jetzt noch wichtiger zu sein als je zuvor, weil Beziehungen entstehen, wenn wir echt sind, nicht wenn wir perfekt sind. Wir müssen auf keinen Fall auf Social Media perfekt sein. Was heißt denn das schon, wir dürfen wir selber sein mit dem Teil, den wir auf Social Media preisgeben wollen, natürlich mit unseren Grenzen, aber die Menschen wünschen sich einfach weniger so inszenierte Sachen.

Einfach das Echte, einfach mal live gehen, einfach mal eine Story posten, die du sonst vielleicht nicht so hochgeladen hättest und vor allem Content, den du eigentlich in die Story posten würdest als Reel posten. Das heißt nicht, dass du da Privates teilen musst. Mache ich auch nicht, es gibt sehr wenig Privates von mir auf Social Media, aber Persönliches und Privates ist nicht das Gleiche. Denn wenn die Hälfte der Creator auf Instagram ans Aufhören denkt und fast 90% der Nutzer:innen auf Instagram das Gefühl haben, dass nichts mehr authentisch ist, dann ist das ja ein Problem.

Was das für 2026 bedeutet

Also dann ist dieses System durch, dann funktioniert da was nicht mehr und deswegen nehme ich mir für 2026 viel aus diesem Report mit. Ich fand das cool, dass er zum Jahresanfang kam. Wenn die Leute so viel auf Social Media sind, also 82% der Leute täglich mindestens eine Stunde auf Social Media sind, ist das ein relevanter Marketingkanal. Aber man konkurriert dann natürlich auch mit einer enormen Contentmenge. Aber die Leute sind da und jetzt geht es darum, anders zu sein als die anderen.

Antworten, interagieren, echt sein. Das heißt nicht, dass du irgendwie 24/7 online sein musst, aber dass du das ernst nimmst, wenn Menschen sich melden, wenn Menschen interagieren, wenn Menschen eine Frage stellen. Und die eigene Persönlichkeit als Marke zu nutzen, ist das unser stärkstes Unterscheidungsmerkmal, das wir haben: unsere Persönlichkeit, weil wenn 41% reinem KI Content schon skeptisch gegenüberstehen, zu recht, dann ist unsere eigene Stimme, unsere Perspektiven, unsere Meinung, unsere Erlebnisse, wie wir denken, das ist das, was uns unterscheidet, das unser Kapital, das ist das, worauf es ankommt, dass die Leute das erkennen. Ich bin immer ein großer Fan von Instagram Lives und verstehe nicht, warum Menschen das nicht mehr nutzen. Aber das ist aus meiner Sicht die perfekte Lösung dafür, weil es so echt ist.

Die Menschen wollen das Menschliche und ich glaube, je stärker KI wird, desto mehr wird das Bedürfnis danach, denn Menschen erkennen KI generierten Inhalt mindestens unbewusst. Es fühlt sich etwas komisch an, das ist einfach so und deswegen finde ich diesen Manychat Report wirklich interessant und wertvoll. Hat mir wirklich die Augen geöffnet, weil er bestätigt irgendwie viel von dem, was so was ich so einfach nur gefühlt habe und dass es, dass man so müde ist von Social Media, von diesem ganzen Tempo auf Social Media und gleichzeitig zeigt es auch, dass Social Media relevant ist.

Es ist nicht tot, also die Leute sind ja da, aber wir müssen das vielleicht mal ein bisschen aufräumen. Wie schafft man es, noch sichtbar zu sein, ohne Auszubrennen, ohne so erschöpft zu sein. Es kann einfach sein, dass der Content sich endlich wieder nach mir anfühlt. Ich frage mich manchmal, wenn ich so auf mein Profil gucke, würde ich mir selber gerne folgen, würde ich meinem Account gerne folgen.

Manchmal ist die Antwort ja, manchmal ist die Antwort nein und dann passe ich was an, aber ich frage mich das manchmal. Ich gucke so von außen da drauf und frage mich, hey, würde ich diesem Account gerne folgen, würde ich gerne meine Stories angucken oder so. Das hilft schon sich solche Fragen zu stellen, mir hilft das auf jeden Fall sehr. Um auch mal aus der Sicht der Menschen darauf zu gucken, für wie die ich das ja alles mache. Ich verlinke dir auf jeden Fall den Report unter dieser Folge, schau mal rein, ich finde es eine spannende Analyse, vielleicht erkennst du dich auch irgendwo wieder oder deine Community oder ein Problem, was du mit Social Media hast.

Vielleicht findest du auch irgendwas, was du gerne anders machen würdest und fühlst dich dann bestätigt, das ist ganz cool, weil es geht in diesem Report nicht darum, den Algorithmus zu verstehen oder den Algorithmus zu hacken, man kann den Algorithmus nicht hacken, das ist auch nur Clickbait. Sondern es geht darum zu verstehen, was Menschen auf Social Media wollen, wie man eine Marke aufbaut und wie man wieder Verbindung zu Leuten hinbekommt, wie man die eigene Persönlichkeit sichtbar macht und vor allem, dass das sich lohnt, dass Leute das auch wollen. Ja, falls du irgendwas von diesen Gedanken nachvollziehen kannst, schreib mir mal hier oder auf Social Media oder per E-Mail oder so, schreib mir mal, wie du Social Media gerade erlebst, ob du auch irgendwas davon wiedererkennst. Ich bin gespannt, denn mir hat das wirklich geholfen zu verstehen, was die Menschen überhaupt gerade auf Social Media herausfordert und was sie sich wünschen, um mein 2026 auf Social Media entsprechend zu planen.

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