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Mehr InformationenNeulich habe ich in meinen Instagram Stories so ein Spiel gemacht, das heißt 2 Wahrheiten und eine Lüge. Dabei teilt man 3 Aussagen, von denen 2 wahr sind und eine nicht, und die Community muss rausfinden, welche davon die Lüge ist. Das habe ich neulich in meinen Stories gemacht, und es war super witzig und auch interessant zu sehen, was die Leute so dachten. Dabei haben sehr viele Menschen nicht geglaubt, dass ich 10 Marketingkanäle nutze, also dass ich auf 10 verschiedenen Marketingkanälen aktiv bin. Das war aber eine wahre Aussage. Also bei Kunst & Brot nutze ich tatsächlich aktiv 10 Marketingkanäle, und deswegen dachte ich mir, sprechen wir mal darüber, erstens welche Marketingkanäle das sind und auch ein bisschen was meine Strategie dahinter ist oder wie ich die nutze und auch in welchem Umfang und welche Priorität die haben. Also wenn du dich gefragt hast, welche Marketingkanäle ich bei Kunst & Brot nutze und warum und wie, dann ist diese Folge heute für dich.
Mein Hauptmarketingkanal ist Instagram. Es war der allererste Marketingkanal, den ich hatte, als ich mich selbstständig gemacht habe, und bis heute ist das der Kanal, auf dem ich am aktivsten bin, auf dem ich die meisten Menschen erreiche und wo ich sagen würde, da habe ich meine Community, da finden Nachrichten statt, also der direkte Austausch, da poste ich am meisten. Auf Instagram poste ich eine Mischung aus Karussellposts, also diese Feedposts mit mehreren Seiten, Reels, also Videocontent. Dann gehe ich jeden Mittwoch um 12:00 Uhr auf Instagram live, das ist die Mahlzeit, und das ist tatsächlich ein festes Format, das ich seit mittlerweile 3 Jahren habe, diesen Livestream jeden Mittwoch, der geht ein bisschen länger, also so 20 bis 40 Minuten, manchmal mit Gästen, manchmal alleine. Und ich poste Instagram Stories. Ein Format, was ich nicht benutze auf Instagram, ist der Broadcast Channel. Ich könnte einen machen, aber ich habe keinen, weil ich noch keine gute Verwendung dafür gefunden habe, und ich benutze keine Funktion oder keinen Marketingkanal, wenn ich nicht irgendeinen Zweck dafür finde. Da ich noch keinen Zweck für diese Broadcast-Channel-Funktion gefunden habe, lasse ich die aktuell noch weg. Das kann sich in Zukunft ändern, aber die anderen Funktionen und Formate auf Instagram benutze ich: Karussells, Reels, Instagram Live und Stories. Das sind die Formate, die ich auf Instagram verwende, um Inhalte zu teilen, Tipps zu geben, mit der Community ins Gespräch zu kommen und sichtbar zu werden. Es ist auf jeden Fall mein wichtigster Marketingkanal und der, den ich wirklich seit Anfang an habe und aktiv bespielen.
Mein zweiter Marketingkanal und auch mein zweitwichtigster Marketingkanal ist mein eigener Newsletter, beziehungsweise E-Mail-Marketing als Marketingmaßnahme. Mein Newsletter gibt es jeden Montag, kostenlos einfach ins Postfach, wenn man angemeldet ist. In diesem Newsletter gebe ich Tipps, teile Branchennews, verkaufe meine Angebote aktiv. Ich teile aber auch Persönliches, also auch persönliche Gedanken oder Lernerfahrungen, vor allem Learnings, von denen ich glaube, dass andere profitieren können. Ich schreibe meine Newsletter eher wie einen Brief oder wie man eine E-Mail schreibt. Wenn ich meinen Newsletter schreibe, dann stelle ich mir vor, ich schreibe eine E-Mail an eine Person, so ist mein Newsletter aufgebaut. E-Mail-Marketing nutze ich auch, um mit Menschen, die bei mir gekauft haben, in Kontakt zu bleiben oder um Freebies, also gratis Angebote, auszuliefern und so weiter. E-Mail-Marketing spielt eine riesige Rolle und ist mein zweitwichtigster Marketingkanal. Aber vor allem ist es mein umsatzstärkster Marketingkanal. Also ich verkaufe vor allem über meinen Newsletter und achte auch darauf, dass ich nach Möglichkeit täglich neue Newsletter-Anmeldungen generiere, weil das eben so ein wichtiger Kanal für mich ist. Ich natürlich hier die Menschen ganz anders erreiche als auf Instagram, was unfassbar schnelllebig ist und wo es nicht so einfach ist, mehr in die Tiefe zu gehen. E-Mail ist da schon ein anderes Format, und deswegen schätze ich meinen Newsletter als Ergänzung sehr. Bis heute sage ich auch, E-Mail-Marketing ist eine der ersten Sachen, die wir in der Selbstständigkeit aufbauen sollten, weil wir unabhängig sind von allen anderen Plattformen. Alle anderen Marketingkanäle, die ich habe, gehören mir nicht, die Plattformen gehören mir nicht, Instagram gehört mir nicht. Mein Newsletter-Verteiler, die Kontakte, gehören mir.
Mein dritter Marketingkanal ist mein Blog. Den habe ich, seit ich mir meine Website habe bauen lassen vor zweieinhalb Jahren. Da habe ich mir dann gleich einen Bereich, einen Blog, mit einbauen lassen, und auf meinem Blog erscheinen 6 neue Blogbeiträge pro Monat, die auch sehr umfassend sind und alle möglichen Bereiche im Marketing und der Selbstständigkeit als Künstlerin abdecken. Zusätzlich zu diesen 6 Blogbeiträgen pro Monat gibt es zu jeder Podcastfolge einen Blogbeitrag, also das Transkript von einer Podcastfolge wird auch als Blogartikel veröffentlicht, weil der Podcast auch einen eigenen Bereich auf meiner Website hat. In meinem richtigen normalen Blog erscheinen 6 neue Blogbeiträge pro Monat zu unterschiedlichsten Themen rund um Instagram, Onlinekurse, Kunst verkaufen, Sichtbarkeit, solche Sachen.
Mein vierter Marketingkanal ist dieser Podcast. Den gibt es jeden Freitag als neue Folge, mittlerweile ist das jetzt schon die 70. Folge, also ich mache das tatsächlich auch schon überraschend lang, dafür dass ich es vorher Jahre vor mir hergeschoben habe, einen Podcast zu starten. Es ist für mich tatsächlich der aufwendigste Marketingkanal. Also von allen Sachen die ich mache, kostet mich der Podcast am meisten Zeit. Das liegt unter anderem daran, dass ich nicht schneller werden kann, also eine Folge aufzunehmen dauert so lange, wie es nun mal dauert. Und es liegt zum anderen daran, dass ich das nicht von überall machen kann. Einen Blogartikel oder Newsletter kann ich schreiben, während ich im Zug sitze oder irgendwo warte, aber eine Podcastfolge kann ich eigentlich nur bei mir in meinem Büro aufnehmen, wo ich am Tisch sitze, mein Mikro habe, es nicht hallt, damit das Audio okay ist. Deswegen ist der Podcast für mich von allen Kanälen der aufwendigste. Aber es ist natürlich auch der Kanal, wo ich am ausführlichsten oder am freiesten spreche, fast noch mehr als auf Instagram in der Mahlzeit. Deswegen ist es schon ein wichtiger Marketingkanal, und es ist auch der neueste von allen.
Alle Marketingkanäle, die ich bis hierher genannt habe, also Instagram, Newsletter, Blog und Podcast, haben für mich die Möglichkeit für sogenannten Longform-Content. Es wird unterschieden im Marketing zwischen Longform und Shortform Content, und Shortform Content sind zum Beispiel Reels oder Stories, also alles, was eher kurze Formate sind. Ich bin aber eher der Typ für Longform Content. Longform Formate sind in der Regel stabiler als Shortform Content, also sie haben in der Regel eine längere Lebensdauer als die kurzen Formate. Mit einer Ausnahme, und damit kommen wir zu meinem fünften Marketingkanal: Pinterest. Pinterest-Pins sind Shortform Content, aber verlinken auf Longform Content und sind langfristig sichtbar. Ich habe Pins, die sind 4 Jahre alt und generieren jeden Tag Reichweite und Klicks für mich. Das ist ganz wunderbar. Deswegen ist Pinterest durchaus ein wichtiger Kanal. Ich veröffentliche über 60 Pins pro Monat, die auf meine Blogartikel verlinken, das ist die wichtigste Funktion von Pinterest: die Leute auf meinen Blog zu bringen. Sie verlinken auch manchmal zu den Freebies, also meinen kostenlosen Angeboten, über die sich die Menschen dann für meinen Newsletter anmelden, und sie verlinken zu den Podcastfolgen, damit mehr Leute den Podcast entdecken. Deswegen 60 Pins pro Monat, wichtiger Marketingkanal, aber kein sehr aktiver in dem Sinne, dass ich wenig bis gar keinen Aufwand damit habe, weil diese Pins zu erstellen und vorzuplanen erstens sehr schnell geht und zweitens größtenteils meine Mitarbeiterin übernimmt.
Jetzt kommt der sechste Marketingkanal TikTok, der siebte YouTube und der achte LinkedIn. Die nenne ich alle in einem Rutsch, weil ich die alle gleich benutze. Auf TikTok, YouTube und LinkedIn bin ich gar nicht manuell aktiv, also ich poste nicht selber manuell auf diesen Kanälen, sondern ich benutze ein Tool namens Metricool. Meine Mitarbeiterin nimmt alle Reels, also den Videocontent, den ich produziere, und veröffentlicht den angepasst auf TikTok, YouTube und LinkedIn über dieses Tool, und so bin ich auch auf diesen Kanälen sichtbar, ohne dass ich manuellen Aufwand damit habe. Ich habe da eine Sichtbarkeit, ich habe da auch eine gewisse Reichweite, aber zum Beispiel betreibe ich da kein aktives Community Management, sondern die Kanäle laufen eher so mit, weil ich sie besser verstehen möchte und dort auffindbar sein möchte.
Mein neunter Marketingkanal ist Threads, also der Twitter-Abklatsch von Instagram sozusagen. Den benutze ich relativ sporadisch. Also zum einen lasse ich teilweise einfach Instagram-Inhalte auch auf Threads veröffentlichen, das kann man automatisch einstellen. Zum anderen poste ich da, wenn ich Ideen habe, und wenn ich auf Threads poste, funktioniert das in der Regel sehr gut. Also ich habe es relativ schnell geschafft, da eine Reichweite aufzubauen und auch Follower zu gewinnen. Aber es ist von allen Kanälen der, der beim manuellen Posten oft hinten runterfällt, weil er keine Priorität hat. Mein zehnter Marketingkanal ist Facebook. Da lasse ich Inhalte automatisch veröffentlichen, Häkchen setzen und fertig. Und dann habe ich irgendwann rausgefunden, erstens, dass ich da einiges an Followern und Reichweite habe, und jetzt kommt der Hammer: Ich werde von Facebook dafür bezahlt. Das war mir gar nicht klar, aber für die Views auf Facebook bekomme ich Geld. Wir reden von ein paar Cent, ja, es ist nicht die Welt, ich kann nicht davon leben. Aber ich achte jetzt darauf, dass zum Beispiel alle Videoposts, also alle Reels und alle Karussellposts, automatisch auch auf Facebook veröffentlicht werden, denn wenn die dort Reichweite generieren, generieren sie gleichzeitig ein bisschen Geld, und das schadet ja nichts.
Das sind also meine 10 verschiedenen Marketingkanäle, die ich bespielen mit Unterstützung durch 2 Mitarbeiterinnen und einem Tool wie Metricool. Deswegen bitte denk daran: An Tag 1 hatte ich die nicht alle. An Tag 1 hatte ich Instagram, danach irgendwann Newsletter, danach Pinterest, und nach und nach sind die anderen Kanäle dazu gekommen in einem Zeitraum von fast 5 Jahren, nicht über Nacht und mit Unterstützung durch Mitarbeiterinnen und durch Tools. Deswegen bin ich mit Kunst & Brot tatsächlich auf Instagram, Newsletter, Blog, Podcast, Pinterest, TikTok, YouTube, LinkedIn, Threads und Facebook aktiv, 10 Marketingkanäle, die nach Möglichkeit gut miteinander funktionieren, aufeinander einzahlen und dafür sorgen, dass mich die Menschen finden und von meiner Arbeit profitieren können.
Manchmal habe ich natürlich noch Ideen für mehr Kanäle oder für mehr Formate auf den bestehenden Kanälen. Zum Beispiel hätte ich schon Lust, mal YouTube auszuprobieren mit Longform-Videos, also im Moment werden ja nur meine kurzen Videos, meine Reels, auch auf YouTube als YouTube Shorts veröffentlicht, aber ich hätte eigentlich langfristig Lust, auch mal längere Videos auf YouTube zu posten und zu gucken, wie das performt. Idealerweise würde man individuellen Content für jeden Marketingkanal produzieren, das wäre perfekt. Ich habe auch eine Zeit lang für LinkedIn individuelle Inhalte veröffentlicht, die viel passender für LinkedIn zugeschnitten waren, als einfach meine Instagram Reels auf LinkedIn zu posten. Das ist natürlich nicht ideal, aber Nutzen und Aufwand standen in keinem Verhältnis, und deswegen habe ich es dann geändert. Manuell Posts für LinkedIn zu erstellen oder erstellen zu lassen hat mich mehr Zeit und Geld gekostet, als mir LinkedIn als Kanal gebracht hat. Und so stelle ich jetzt sicher, dass ich auf LinkedIn präsent und auffindbar bin, aber ich investiere keine Zeit in den Kanal. Das muss ich natürlich immer berücksichtigen bei all diesen Sachen, und alles mit der Zeit, nicht über Nacht, und alles nur, wenn es für mein Business und meine Unternehmensziele Sinn ergibt.
Diese Abwägung muss ich natürlich immer wieder machen, das muss ich immer wieder auswerten und immer wieder neu beurteilen, damit ich keine Zeit und kein Geld verbrenne. Deswegen wird die Zukunft zeigen, was sich noch verändert. Es ist immer Bewegung in meinem Marketingmix, es ist nie statisch. Ich werte jeden Monat all diese 10 Kanäle aus, um immer zu wissen, was ist sinnvoll, wo muss ich Anpassungen vornehmen, was sollte vielleicht wegfallen, was sollte ich vielleicht dazu nehmen. All das kann ich natürlich nur wissen, wenn ich diese Kanäle nicht nur bespielen, sondern auch analysiere. Das ist ein ganz wichtiger Teil für alle Marketingmaßnahmen, und deswegen mache ich das auch für diese 10 Kanäle jeden Monat und bin immer offen für Veränderungen, weil auch diese Kanäle sich ja permanent verändern. Sie verändern sich in ihrer Funktionsweise, das Nutzungsverhalten der Leute auf den Kanälen ändert sich, und das berücksichtige ich natürlich auch in meiner Marketingstrategie. Das heißt, die Kanäle, die ich jetzt nutze, können in einem halben Jahr auch anders aussehen. Dafür bin ich immer offen. Das ist kein statisches Konstrukt, sondern ich passe es immer an, ohne jeden Monat meine Strategie komplett über einen Haufen zu werfen, aber ich habe die Augen auf und bin achtsam für mögliche Veränderungen.



